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Windows reparieren

Schnell ist eine Windows-Installation zerschossen und dann geht gar nichts mehr. Mit der richtigen Vorgehensweise und dem nötigen Glück spart man sich jedoch eine zeitraubende Neuinstallation und kann das bestehende Windows reparieren.

Eine alte Binsenwahrheit rät bei schweren Problemen mit Windows zu einer Sicherung der wichtigsten Daten und einer anschließenden Formatierung des Systemlaufwerkes. Danach müssen jedoch Windows sowie alle Programme und Updates neu installiert werden, was enorm viel Zeit in Anspruch nimmt.

Mit den folgenden Tipps kann man sich eine aufwendige und zeitraubende Neuinstallation entweder ganz ersparen oder diese auf einen späteren Zeitpunkt verschieben, welcher besser in den Terminkalender passt.

Systemwiederherstellung

Falls sich Windows trotz einiger Probleme noch starten lässt, so kann die in Windows XP integrierte Wiederherstellungsfunktion als Rettung dienen. Die entsprechende Funktion ist zu finden unter: Start -> Alle Programme -> Zubehör -> Systemprogramme -> Systemwiederherstellung.

Dort kann die Option "Computer zu einem früheren Zeitpunkt wiederherstellen" gewählt werden. Nach einem Klick auf Weiter gelangt man zu einem Kalender, in welchem durch in Fettschrift markierte Tage angezeigt wird, wann das Betriebssystem einen Wiederherstellungspunkt erzeugt hat. Wählen Sie davon den neusten, an welchem Windows noch einwandfrei lief.

 Probleme mit installierter Software

Bei PC-Problemen ist manchmal nicht Windows selbst schuld, sondern eine bestimmte Software, welche möglicherweise kürzlich installiert wurde und jetzt das Betriebssystem stört.

Die Problemlösung in solchen Fällen ist oft, die entsprechende Software zu entfernen und nach einem Neustart des Computers erneut zu installieren. Dabei ist jedoch eine ordnungsgemäße Deinstallation nötig, da bei einfachem Löschen noch Reste des Programmes übrig bleiben, zum Beispiel in der Windows-Registry.
 
Der richtige Weg zum Deinstallieren eines Programmes führt über Start -> Systemsteuerung -> Software. Dort klickt man bei der entsprechenden Software auf Ändern/Entfernen und folgt den Anweisungen des Assistenten.

Der abgesicherte Modus

Falls Windows das Starten komplett verweigert, verunmöglicht dies die erwähnte Wiederherstellung oder das Entfernen einer fehlerhaft installierten Software. Abhilfe schafft hier der abgesicherte Modus.

Der abgesicherte Modus kann gestartet werden, indem nach dem Einschalten des PCs kurz vor den letzten Meldungen des BIOS die Taste F8 drückt. Der richtige Moment kann oft an der weissen Schrift auf schwarzem Hintergrund mit dem Text "Windows wird gestartet" erkannt werden.

Falls nach dem Drücken der F8-Taste das Menü "Problembehandlung und erweiterte Windows-Startoptionen" erscheint, drücken Sie erneut die Taste F8. Dort kann mit den Pfeiltasten der abgesicherte Modus gewählt und mit der Enter-Taste gestartet werden.

Nun startet Windows in einer reduzierten Betriebsart, in welcher nur die nötigsten Treiber und Systemdateien geladen werden. In diesem Modus kann die Wiederherstellung oder Deinstallation durchgeführt und der PC anschliessend neu gestartet werden.

Die letzte funktionierende Konfiguration

Wenn das PC-Problem auch im abgesicherten Modus nicht repariert werden kann, hilft möglicherweise die Funktion "Letzte als funktionierend bekannte Konfiguration". Diese ist ebenfalls im Menü zu finden, welches beim PC-Start über die Taste F8 angezeigt wird.
 
 Bei der Wahl dieser Funktion werden jene Einstellungen wiederhergestellt, welche beim letzten funktionierenden starten, bzw. herunterfahren von Windows aktiv waren.

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