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Computersicherheit mit Windows XP-Tools

Computersicherheit

In vielen Fällen ist es möglich, die Computersicherheit und Internetsicherheit eines Rechners auch ohne teure Sicherheitssoftware innerhalb eines bestimmten Rahmens zu erhöhen.

Windows XP Service Pack 2

Grundsätzlich gilt: Service-Packs nur von Original-CDs einspielen oder wenn übers Internet bezogen, dann von einem bereits ausreichend gesicherten Rechner herunterladen und brennen. Nichts ist schlimmer, als sich bereits vor Installation aktueller Antiviren-Software und Firewalls einen Virus oder Wurm einzufangen. Wenn Sie prüfen wollen, ob Ihr Windows XP CDbereits das Service Pack 2 enthält, schauen Sie einfach auf die Etiketten auf der Verpackung oder der CD-Hülle. Dort finden Sie die Angabe, ob es sich um ein Windows XP mit oder ohne Service Pack 2 handelt.
Zusätzlich sollten auch immer die regelmäßig erscheinenden Sicherheitsupdates von Microsoft eingespielt werden.
Diese Funktion kann wie folgt eingestellt werden:
Systemsteuerung -> Automatische Updates
Empfehlenswert sind hier die Optionen: "Automatisch" oder "Updates downloaden, aber Installationszeitpunkt manuell festlegen"
Nur mit Nutzung der Patches aus dem Service Pack 2 sowie den regelmäßigen Updates kann eine hinreichende Computersicherheit überhaupt gewährleistet werden.

Windows XP Firewall

Die Windows XP Firewall finden Sie unter Start -> Einstellungen -> Systemsteuerung -> Windows-Firewall
Schalten Sie die Firewall unbedingt ein, um ein Mindestmaß an Computersicherheit zu erreichen.
Unter dem Reiter "Ausnahmen" können Sie nach Aufruf der Windows XP Firewall alle Programme festlegen, die einen Port und damit eine Verbindung ins Internet öffnen dürfen. Zu den meist genutzten Programmen, die dies benötigen, zählt die Windows-interne Datei- und Druckerfreigabe, die zum Datenaustausch innerhalb eines LAN oder zur Nutzung eines Netzwerkdruckers unabdingbar ist.
Im Punkt "Erweitert" können Sie Feineinstellungen an der Firewall vornehmen.
Der Reiter "ICMP" (Internet Connection Message Protocoll) hilft Ihnen bei der Einstellung, wie Ihre Firewall auf eingehende Ping-Anfragen reagieren soll. In diesem Punkt können Sie ohne Verlust an Computersicherheit die Option "Echoanforderungen zulassen" einschalten.

Absicherung der Betriebssystem-Dienste

Nach der Installation von Windows XP befinden sich ungefähr 80 aktive Dienste auf einem Rechner, von denen der Großteil unbemerkt im Hintergrund arbeitet. Da längst nicht alle davon überhaupt benötigt werden und einige von ihnen die Computersicherheit herabsetzen und unnötige Rechenleistung verschwenden, können von diesen Diensten durchaus einige abgeschaltet werden. Da die Deaktivierung wichtiger Systemdienste aber zur Instabilität des Rechners führt, sollte dieser Punkt nur von erfahrenen Usern oder dafür vorgesehenen Tools durchgeführt werden.

Eingeschränkte Benutzerrechte

Ein bekanntes Problem bei Windows XP ist, daß bei der Installation nur Benutzer mit Administratorrechten angelegt werden. Da diese Benutzer alle Rechte auf dem betroffenen Rechner haben, ist zwar das Arbeiten mit einem solchen Benutzerkonto sehr komfortabel, gelingt es aber einem Schadprogramm, sich auf dem Rechner einzunisten, bekommt es durch die aktiven Administratorrechte nahezu uneingeschränkte Schreibrechte und kann somit die Computersicherheit massiv gefährden.
Abhilfe und mehr Sicherheit schafft hier die Anlegung von Konten mit eingeschränkten Benutzerrechten. Nur für Konfigurations- oder Installationsaufgaben sollte sich mit Administratorrechten eingeloggt werden, normale Arbeiten oder das Surfen im Internet hingegen sollten mit den eingeschränkten Rechten eines normalen Benutzers durchgeführt werden.
Ein eingeschränktes Benutzerkonto können Sie wie folgt anlegen:
Start -> Einstellungen -> Systemsteuerung -> Benutzerkonten
Klicken Sie auf "Neues Konto erstellen", geben Sie dem Benutzerkonto einen passenden Namen ("Arbeit", "Internet" oder ähnliches) und wählen Sie als Kontotyp "Eingeschränkt".
Danach wählen Sie für das Benutzerkonto die Option "Kennwort erstellen" aus und vergeben ein Passwort aus mindestens acht Zeichen, wenn möglich Gross- und Kleinschreibung, Ziffern, Buchstaben und Sonderzeichen kombinieren.
Haben Sie diese Aktion abgeschlossen, verfügen Sie ab sofort über ein Benutzerkonto mit eingeschränkten Rechten, welches beim Surfen im Internet eine wesentlich höhere Sicherheit bietet.

Internet Explorer einstellen

Die meisten Viren, Hijacker und Spyware-Programme gelangen während des Surfens im Internet auf den Rechner des Users. Besonders wichtig bei der Konfiguration des Internet Explorers ist es zu beachten, daß jeder Benutzer eigene Einstellungen vornehmen kann. Surfen Sie - wie oben vorgeschlagen - mit eingeschränkten Benutzerrechten, so müssen Sie die Sicherheitseinstellungen des Internt Explorers natürlich auch für diesen Benutzer anpassen.
Besonderes Augenmerk sollten hier bei die Sicherheitseinstellungen sein, zu erreichen über Extras -> Internetoptionen -> Sicherheit.
Der wichtigste Bereich dort ist die Internet-Zone. Hier werden alle Webseiten eingestellt und angezeigt, die Sie im Internet ansurfen.
In der Standardeinstellung ist die Sicherheitsstufe für diesen Bereich auf "Mittel" eingestellt. Hier sollten Sie auf "Anpassen" klicken und alle Einträge, die mit ActiveX in Zusammenhang stehen und auf "Aktivieren" gesetzt sind, auf "Eingabeauffroderung" abändern.
Dadurch fragt der Internet Explorer vor jeder Ausführung eines ActiveX-Scriptes nach. Dies ist der beste Kompromiss aus Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit.

Wichtig und unbedingt zu beachten ist, daß bei ausschließlicher Nutzung der Windows-internen Bordmittel zur Erhöhung der Computersicherheit zwar eine ausreichende Sicherheit für Angriffe von außen erzielt wird, jedoch bei Verbindungsversuchen von innen nach außen, also wenn sich bereits Schadcode auf dem Rechner befindet, ist diese Variante oft machtlos.
Hier hilft Ihnen dann die nächste Ausbaustufe der Computersicherheit mit kostenlosen bzw. günstigen Tools und Programmen.

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