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Grundlegende Schritte zu mehr PC-Sicherheit bei Computern mit Windows XP

Unmittelbar nach der Installation eines PCs mit Windows XP ohne Sicherheitsupdates und Service-Packs ist Ihr Computer mehr als leicht angreifbar. So können ohne Firewall und Virenscanner jederzeit Viren, Trojaner oder Keylogger auf Ihren Rechner gelangen und sowohl Ihre Daten ausspionieren, als auch die Stabilität Ihres Betriebssystems beeinträchtigen.

Aus diesem Grund stellen wir Ihnen auf dieser Seite eine kurze Übersicht vor, mit welchen Schritten Sie Ihrem PC zu mehr Sicherheit verhelfen und auch Ihre Internet-Sicherheit beträchtlich erhöhen.

Empfehlenswert ist es, bei einem Computer mit neu installiertem Betriebssystem erst dann eine Internetverbindung herzustellen, wenn Sie alle nachfolgenden Schritte abgearbeitet und umgesetzt haben. Die erforderlichen Tools und Programme sollten dafür mit einem bereits geschützen PC heruntergeladen und am besten auf CD oder DVD gebrannt werden.

1. Windows XP Service-Pack 2 und sicherheitsrelevante Patches installieren
Falls Sie nicht bereits ein Windows XP mit integriertem Service-Pack 2 installiert haben, sollten Sie als erstes die Installation dieses Service-Packes erledigen (Quelle: www.microsoft.de/windowsxp/sp2).
Aktuelle sicherheitsrelevante Patches, können Sie am besten gebündelt z.B. über www.winfuture.de/UpdatePack installieen.

2. Aktivieren von automatischen Updates
Um auch nach der Installation aller Patches ständig auf dem aktuellen Stand zu bleiben empfiehlt es sich, die Funktion "Automatische Updates" zu aktivieren.
Einzustellen ist diese Funktion über Start -> Einstellungen -> Systemsteuerung -> System. Dort auf den Karteireiter "Auomatische Updates" klicken und die Einstellung "Updates automatisch downloaden und über installierbare Updates benachrichtigen" aktivieren.

3. Nicht benötigte Windows-Dienste deaktivieren
Der nächste Schritt zur Erhöhung Ihrer Computersicherheit ist die Abschaltung nicht benötigter Dienste. Ausführliche Anleitungen dazu finden Sie z.B. unter www.dingens.org

4. Installation einer Desktop-Firewall
Die windowsinterne Firewall ist zu schwach, um Angriffe zuverlässig abzuwehren. Wir empfehlen deshalb besonders zur Erhöhung der Internet-Sicherheit Ihres PC die Installation einer zusätzlichen Desktop-Firewall. Diese Firewalls gibt es kostenlos z.B. unter www.zonealarm.de oder http://www.sygate.de

5. Installation von Antivirus-Software und Antispyware
Neben Hackern, die Sie mit einer Desktop-Firewall abblocken können, gehören Virenscanner und Antispyware-Tools zum Pflichtprogramm auf jedem Rechner, der ans Internet angeschlossen ist. Ohne diese Tools kann eine hinreichende Computer- und Internet-Sicherheit nicht gewährleistet werden. Auch im Bereich der Antivirus-Software und Antispyware gibt es natürlich kostenlose und dennoch zuverlässige Programme. Im Bereich der Virenscanner z.B. www.freeav.de und im Bereich der Spyware-Tools Spybot Search & Destroy, zu finden unter www.safer-networking.org

6. Einrichtung von Benutzeraccount mit eingeschränkten Rechten
Eine grosse Gefahrenquelle liegt darin, dass viele Benutzer nach der Installation Ihres Computers mit dem vorinstallierten Administratorkonto arbeiten und somit über volle Schreib- und Löschrechte auch für wichtige Systemdateien verfügen. Gelangt nun trotz Firewall und Virenscanner doch einmal ein Schadprogramm auf den Rechner, hat es dank des aktiven Administratorkontos vollen Zugriff auf alle Systemdateien und kann die Computer-Sicherheit Ihres PCs massiv gefähren.
Aus diesen Grund sollten Sie z.B. für das Surfen im Internet einen Account mit eingeschränkten Rechten anlegen.
Sie finden die Benutzerverwaltung, die Ihnen das Anlegen neuer eingeschränkter Benutzerkonten erlaubt unter Start -> Einstellungen -> Systemsteuerung -> Benutzerkonten
Dort klicken Sie auf "Neues Konto erstellen" und erstellen den Anweisungen folgend ein Konto mit eingeschränkten Rechten, welches Sie zum Surfen im Internet nutzen.

7. Backup und Datensicherung
Alle Vorsicht nützt Ihnen nichts, wenn Sie keine Backups oder Datensicherungen anfertigen. Sollte einmal ein Virus wichtige Dateien beschädigen oder ein Datenverlust aufgrund eines Hardware- oder Softwaredefektes eintreten, können Sie so Ihre gesicherten Daten wieder neu einspielen anstatt eventuell eine teure Datenrettung in Kauf nehmen zu müssen.

Wenn Sie diese Liste abgearbeitet haben und alle Tools ordnungsgemäß eingerichtet sind, sollte sich Ihre Computersicherheit und Internet-Sicherheit beträchtlich erhöht haben.

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